Glossar - Erklärungen von A bis Z
Wir sind stets bemüht unser Vokabular so einfach wie möglich
zu halten um Ihnen auch ohne ein Studium der Zahnmedizin den
Wert unserer Leistungen zu vermitteln. Ab und an kommt man aber
ohne Fachbegriffe nicht aus. Damit Ihnen die Inhalte dieser
Webseite dennoch zugänglich bleiben finden Sie auf dieser Seite
alle verwendeten Fachbegriffe aufgelistet und erklärt. Sollte
Ihnen die eine oder andere Aussage dennoch unklar bleiben
kontaktieren Sie uns bitte - wir
werden die entsprechenden Inhalte schleunigst überarbeiten.
- Akupunktur (Lat.:
acus = Nadel, punctio = das Stechen, chin. 針砭, zhēn biān)
-
ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM)
. Sie geht von Lebensenergien des Körpers aus (Qi),
welche auf definierten Längsbahnen, den Meridianen zirkulieren und angeblich
einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen haben. Ein
gestörter Energiefluss wird für Erkrankungen verantwortlich
gemacht und soll durch Stiche in auf den Meridianen angenommene
Akupunkturpunkte ausgeglichen werden.
Siehe auch:
Akupunktur
- Alternativmedizin / Komplementärmedizin
(auch: alternative Medizin)
-
sind Sammelbezeichnungen für unterschiedliche Behandlungsmethoden
und diagnostische Konzepte, die sich
als Alternative oder Ergänzung zu wissenschaftlich begründeten
Behandlungsmethoden verstehen, wie sie im Medizinstudium und im Psychologiestudium gelehrt werden.
Zu den alternativ- und komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden
gehören Naturheilverfahren, Körpertherapieverfahren, einige Entspannungsverfahren und populäre
Behandlungsmethoden, wie Homöopathie, Osteopathie und Akupunktur.
Unser Weg ist die sinnvolle Verbindung beider medizinischen
Vorgehensweisen.
- Antibiotika
Unter Antibiotika werden im medizinischen Sinne Arzneistoffe
zusammengefasst, die gegen Infektionserkrankungen eingesetzt
werden. Sie hemmen das Wachstum anderer Mikroorganismen oder
töten diese vollständig ab. Im Allgemeinen werden sie teil-
oder vollsynthetisch (künstlich) hergestellt.
Siehe auch:
Antibiotikum
- Artikulation
(Okklusion in Bewegung)
-
Gemeint ist das räumliche Aneinandervorbeigleiten oder sich
berühren von Zähnen bei den Bewegungen des Unterkiefers unter
Zahnkontakt. Man spricht auf von dynamischer
Okklusion, während das reine Zubeißen statische Okklusion
genannt wird.
- Artikulatoren
-
sind Geräte zur Simulation der Kiefergelenksbewegung. Dazu werden Gipsmodelle
der Zahnbögen des Ober- und Unterkiefers in Okklusion in den Artikulator montiert.
Anschließend kann die Bewegung der Kiefer zueinander simuliert
werden, was zur Anfertigung von Zahnersatz
und Knirscherschienen unerlässlich ist.
- Ästhetik
Der Begriff Ästhetik wird als Synonym für schön, geschmackvoll
oder ansprechend verwendet. Im Rahmen der Zahnmedizin
wird der Begriff für ein natürliches und gesundes Erscheinungbild
ohne gravierende Fehlstellungen verwendet.
Siehe auch:
Ästhetik
- Aufbissschiene / Myothese (myozentrisch konstruierte Bissorthese)
-
Wir können in Zusammenarbeit mit unserem entsprechend qualifizierten
Zahntechniker eine Aufbissschiene anfertigen, um den Verschleiß
an den Zähnen zu stoppen. Auch eventuelle Störkontakte der Zähne
können ausgeglichen werden, was ebenfalls zur Entlastung führen
kann. Des weiteren kann die Bisslage korrigiert werden, was
zur Entlastung der benachbarten Strukturen wie Hals oder Nacken
bis zum Becken führen kann. Hierbei ist vor allem die umfangreiche
(Funktionsdiagnostik) mit einer speziellen Bisslageregistrierung
und weiterführenden Maßnahmen unumgänglich.
Die Anfertigung dieser Schienen stellt allerdings ausgesprochen
hohe Ansprüche an die Qualifikation des jeweiligen Zahnarztes
und Zahntechnikers. Die routinemäßige Ausbildung an der Uniklinik
streift diesen Aspekt nur.
Siehe auch:
Aufbissschiene
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- (bakterielle) Beläge
Siehe Zahnbelag
- Betäubung
Eine medizinische Betäubung (Anästhesie) beschreibt einen Zustand
der Empfindungslosigkeit zum Zweck einer schmerzfreien, operativen
oder diagnostischen Maßnahme. Die meisten operativen Eingriffe
kommen mit einer örtlichen Betäubung aus, bei der der Patient
bei vollem Bewusstsein bleibt und nur eine Körperregion temporär
betäubt wird. Dieses Verfahren ist besonders Kreislaufschonend
und folgt dem Leitbild der minimalinvasiven Therapie. In besonderen
Ausnahmefällen wird aber immernoch auf eine Vollnarkose zurückgegriffen.
Siehe auch:
Anästhesie
- Bleaching
Die Zahnaufhellung oder das Bleaching ist eine Methode, um menschliche
Zähne aus kosmetischen oder ästhetischen Gründen aufzuhellen.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum:
Bleaching
Ästhetik
- Brücke
Eine Brücke ist ein Zahnersatz, der seine Abstützung ausschließlich
auf Zähnen, Zahnwurzeln oder Zahnimplantaten findet
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum: Brückenversorgung
Brücke
- Brückenglied
Bei der Verwendug von Brücken als Zahnersatz
besteht die Brücke aus mehreren verbundenen Glieder. Das mittlere
Glied, das den fehlenden Zahn ersetzt nennt man das Brückenglied.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum: Brückenversorgung
Brücke
- Brückenpfeiler
Bei der Verwendug von Brücken als Zahnersatz
besteht die Brücke aus mehreren verbundenen Glieder. Die Randglieder
werden vorhandenen Zähnen aufgesetzt und dienen der Brücke somit
als Stützpfeiler, weshalb sie Brückenpfeiler genannt werden.
Eine Brücke besteht mindestens aus zwei Pfeilern und einem Brückenglied.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum: Brückenversorgung
Brücke
- Bisssanierung
-
nach einer Aufbissschienentherapie, ggf. unter begleitenden
Maßnahmen wie Physiotherapie oder zahnärztlichen Behandlungen
kann eine dauerhafte, das heißt 24stündige Bissabstützung wichtig
sein. Die neue, durch die Aufbissschiene ermittelte Bissposition
wird mit Hilfe spezieller, hochgenauer Übertragungsverfahren
in Zahnersatz aller Art umgesetzt.
Siehe auch: Okklusion
- Bissregistrat
-
siehe Myozentrik
- Bruxismus
-
ist das unbewusste, meist nächtliche, aber auch tagsüber ausgeführte
Zähneknirschen oder Aufeinanderpressen der Zähne, durch das
die Zähne verschleißen, der
Zahnhalteapparat überlastet und zusätzlich das
Kiefergelenk, die Kaumuskulatur, aber auch andere
Muskelgruppen, die zur Stabilisierung des Kopfes angespannt
werden, geschädigt werden können. Auf diese Weise kann es bis
zu schweren Schmerzsyndromen und Ohrpfeifen (Tinnitus)
kommen. Weitere häufige Erscheinungen sind Schwindel, Sehstörungen
und Übelkeit. Diese Schmerzsyndrome werden in der deutschen
Literatur als Kraniomandibuläre Dysfunktion (CMD)
geführt.
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- Composite / Komposit
Composite ist ein plastisches Füllmaterial um Beschädigungen
des Zahnschmelzes auszubessern oder vollständig zu reparieren.
Umgangssprachlich wird es auch als Kunststofffüllung bezeichnet.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum:
Kunststofffüllungen
Komposit
- Curettage / Kürettage
Der Vorgang der Entfernung von Gewebe durch Ausschaben wird
in unterschiedlichen medizinischen Fachgebieten als Kürettage
bezeichnet.
Siehe auch:
Kürettage
- Craniomandibuläre Dysfunktion
(Kraniomandibuläre Dysfunktion, CMD)
-
ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle,
biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel-
oder Kiefergelenkfunktion. Diese Fehlregulationen können schmerzhaft
sein, müssen es aber nicht. Im engeren Sinne handelt es sich
dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur (myofaszialer Schmerz),
Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk
(Diskusverlagerung) und entzündliche oder degenerative Veränderungen
des Kiefergelenks (Arthralgie, Arthritis, Arthrose).
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- Dentin
Siehe Zahnbein
- Diagnostik
Unter Diagnostik versteht man die Untersuchung und Diagnose
in enger Anlehnung an naturwissenschaftliche Fächer wie z.B.
Chemie oder Molekularbiologie. Im Bereich der Zahnmedizin ist
die Speichelanalyse ein häufig genannter Vertreter. Dabei werden
Beispielsweise die Anzahl der bakteriellen Erreger im Speichel
und die Speichelfließrate bestimmt.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum:
Diagnostik
Labordiagnostik
- DNS-Bakterientest
Kommt es bei einer Entzündung des Zahnfleisches längerfristig
nicht zu einer Ausheilung liegt der Verdacht auf spezielle Bakterien
nahe. Um festzustellen, welcher Bakterienstamm überhandgenommen
hat, ist es notwendig, einen Abstrich aus der Zahnfleischtasche
mit einer Papierspitze zu entnehmen und diesen durch ein Fachlabor
untersuchen zu lassen. Dort werden Bakterienkulturen angelegt
und der Leitkeim isoliert. Sobald der Leitkeim identifiziert
wurde kann man mit einer gezielten Therapie gegen den speziellen
Erreger ansetzen.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum:
Diagnostik
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- Fissur
Als Fissur bezeichnet man die Täler im Kauflächenrelief der
Seitenzähne. Im Gegensatz dazu sind die Berge die Höcker. Die
Zähne weisen in der Regel eine Hauptfissur auf, die in Längsrichtung
verläuft und deswegen Längsfissur genannt wird. Analog dazu
bezeichnet man die vielen kleineren quer verlaufenden Fissuren
als Querfissuren.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum: Fissuren
Fissur
- Fluoridierung
Man lässt über einen gewissen Zeitraum fluorhaltiges Gel auf
den Zahnschmelz einwirken. Das Ziel ist die Härtung des Schmelzes
und somit eine gesteigerte Widerstandsfähigkeit gegen Bakterien
oder physische Schädigung.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum:
Fluoridierung
Fluoridierung
- Füllung
Eine Füllung ist eine Restauration die Defekte an Einzelzähnen
behebt. Diese Defekte kommen häufig durch Karies zustande. Als
Füllmaterial wird Composite, Gold oder Keramik verwendet.
Siehe auch: Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum:
Kunststofffüllungen
Füllungstherapie
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- Ganzheitliche Medizin / Ganzheitsmedizin
-
bezeichnet Konzepte und Methoden im Bereich der
Medizin, die die Natur und den kranken Menschen in
umfassenden Zusammenhängen betrachten und behandeln.
- Gesichtsbogen
-
Der Gesichtsbogen (Syn: Transferbogen) ist ein Gerät, das die
Übertragung individuell am Patienten gemessener Parameter in
den Artikulator ermöglicht. Er dient
der Lagebestimmung der Oberkiefers (Maxilla) im Verhältnis zur
Schädelbasis bzw. zum Kiefergelenk.
- Gingivitis
Gingivitis ist eine akute oder chronische Entzündung des Zahnfleischs
(Gingiva), die häufig durch Zahnbelag
ausgelöst wird. Sie kann außerdem durch andere Faktoren verstärkt
werden. Davon zu unterscheiden sind gingivale Erkrankungen,
die unabhängig von Zahnbelag entstehen.
Siehe auch:
Gingivitis
- Gnathologie (Funktionsdiagnostik)
-
ist eine zahnärztliche Fachrichtung, die sich
mit der Artikulation und
Okklusion der Zahnreihen befasst. Dabei wird besonderer
Wert auf das optimale Zusammenspiel zwischen Muskeln, Knochen,
Gelenken und Okklusion und
Parodontium gelegt.
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- Halswirbelsäule (HWS, engl.
cervical spine)
-
bezeichnet die Gesamtheit der sieben Wirbel zwischen Kopf und Brustwirbelsäule. Die Halswirbelsäule
ist in der Regel der beweglichste Wirbelsäulenabschnitt. Die
beiden dem Schädel am nächsten liegenden Wirbel
haben Eigennamen: Atlas (Nicker) und der
Axis (Dreher), bedingt durch ihre vom üblichen Aufbau
eines Wirbels abweichende Bauform. Gemeinsam bilden sie das
sog. Kopfgelenk, eine besonders wichtige Struktur. Es folgen
fünf weitere Wirbel.
- Hochgold
Hochgold wird eine metallische Legierung mit einem besonders
hohen Goldanteil bezeichnet
- HWS-Syndrom (vereinfacht
alle Beschwerden die mit der Halswirbelsäule zusammenhängen)
-
kann ein Zeichen einer Craniomandibulären Dysfunktion
(CMD) sein. Die Ursachen sind so vielfältig dass nach
Rat des Arztes alle relevanten Fachgebiete durchuntersucht werden
müssen.
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- Implantat
Ein Zahnimplantat ist ein in den Kieferknochen eingesetzter
Fremdkörper der als Träger eines Zahnersatzes dient. Nach 3
bis 6 Wochen hat sich das Implantat mit dem Kiefknochen verbunden
und bildet eine äußerst belastungsfähige Einheit.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum:
Zahn-Implantate
Zahnimplantat
- Inlay
Ein Inlay ist eine in einem zahntechnischen Labor hergestellte
Zahnfüllung, die in der Regel eingesetzt wird um Kariesfolgen
zu behandeln. Inlays werden aus Gold oder Keramik hergestellt.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum:
Gold-Inlays
Unser Behandlungsspektrum: Keramik-Inlays
Inlay
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- Jig-Schiene
spezielle Form der Aufbissschiene.
Geeignet zum schnellen und wirkungsvollen Unterbrechen starker
Knirsch- und Presskräfte. Sie wirkt bei Patienten, die gut auf
diese Methode ansprechen schnell und sehr stark entspannend
und dadurch schmerzreduzierdend.
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- Karies
Karies ist eine Erkrankung der Zahnhartgewebe Zahnschmelz und
Dentin. Umgangssprachlich wird sie auch Zahnfäulnis genannt.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum: Karies-Prophylaxe
Zahnkaries
- Kavität
Zur Behandlung eines kariösen Zahnes wird das kariöse Material
mechanisch entfernt. Es entsteht ein Hohlraum (die Kavität)
im Zahn, der anschließend gefüllt werden muss. Die Art des Hohlraumes
wird nach den vom Defekt erfassten Flächen des Zahnes weltweit
einheitlich mit den römischen Zahlen I bis V gekennzeichnet.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum:
Gold-Inlays
Kavitätenklasse
- Kiefergelenk
(lat. Articulatio temporo-mandibularis)
-
ist die bewegliche Verbindung zwischen dem Unterkiefer und dem übrigen
Schädel
- Kiefergelenksfunktion
-
Idealerweise sollten im Schlussbiss beide Kieferköpfchen zentral
in der Gelenkgrube sitzen, wobei die Knorpelscheiben zwischen
Kieferköpfchen und Gelenkgruben liegen. Dabei sollten die Gelenke
symmetrisch zueinander stehen, die Kaumuskulatur auf beiden Seiten dieselbe
Spannung und Länge und die Zahnreihen im Seitenzahngebiet rechts
und links gleichmäßige Vielpunktkontakte aufweisen. Bei jedem
Schluckakt werden unbewusst all diese Parameter vom Gehirn überprüft.
- Kiefergelenksfehlfunktion
(auch Kiefergelenksdysfunktion)
-
Falls Asymmetrien auftreten (z. B. nach dem Legen einer zu hohen
Füllung), setzt sich ein unwillkürlicher Kompensationsmechanismus
in Gang. Entweder wird der Frühkontakt durch vermehrtes Reiben
der Zähne weggewetzt – häufig an blanken Stellen auf frisch
gelegten Füllungen zu erkennen – oder der Patient verschiebt
den Unterkiefer, bis er wieder beiderseits Vielpunktkontakte
an den Zähnen spürt. Allerdings geht dabei die Symmetrie und
die beidseitig gleichmäßige Spannung der Muskulatur verloren,
was in einen Teufelskreis münden kann
Siehe auch:
Bruxismus
craniomandibuläre Dysfunktion
- Kieferglenkerkrankungen und
Funktionstherapie
-
Siehe craniomandibuläre Dysfunktion
- Kieferglenksknacken oder -schmerzen
-
Siehe craniomandibuläre Dysfunktion
- Knirschen
-
Siehe Bruxismus
- Kraniomandibuläre Dysfunktion
-
Siehe craniomandibuläre Dysfunktion
- Krone
Die natürliche Zahnkrone ist der obere Anteil eines Zahnes,
der aus dem Zahnfleisch herausragt. Sie ist mit Zahnschmelz
bedeckt, der härtesten im menschlichen Körper vorkommenden Substanz.
Die Bezeichnung „Krone“ rührt daher, dass sie mit den rundherum
befindlichen Zacken, den Höckern, der Kontur einer königlichen
Krone ähnelt
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum: Teleskopkronen
& -prothesen
Zahnkrone
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- Lactobazillus
Der Lactobazillus ist eine spezielle Milchsäurebakterie, die
in der Lage ist Kariesbakterien gezielt zu erkennen und an diesen
anzudocken. Dieser Effekt kommt beispielsweise bei der Anwendung
von Zahnpasta zum Einsatz. Die Bindung der Kariesbakterien erleichtert
die Entfernung der Erreger.
Siehe auch:
Zahnpasta
- Legierung
Eine Legierung ist umgangssprachlich eine Verbindung von unterschiedlichen
Metallen, beispielsweise Gold und Silber.
Siehe auch:
Legierung
zum Seitenanfang
- Mikrobiologie
Die Mikrobiologie ist ein Teilgebiet der Biologie und ist die
Wissenschaft und Lehre von den Mikroorganismen, also Lebewesen,
die als Individuen nicht mit bloßem Auge erkannt werden können:
Bakterien, Protozoen, Pilze, ein- und wenigzellige Algen und
Viren.
Siehe auch:
Mikrobiologie
- Mundhygiene
Siehe Prophylaxe
- Mundhygiene-Status
Unter der Ermittlung des Mundhygiene-Status versteht man die
Feststellung verschiedener Gesundheitsfaktoren in der Zahnmedizin.
Hierzu zählen zum Beispiel der Gebisszustand, die Speichelfließrate
sowie weitere Erkrankungen von Zähnen, Zahnfleisch oder Mundschleimhaut.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum:
Diagnostik
Kontroll-Untersuchungen in der Zahnmedizin
- Mundhygiene-Maßnahmen
-
Siehe Prophylaxe
- Myofaszialer Schmerz
-
Siehe craniomandibuläre Dysfunktion
- Myothese
-
Siehe Aufbissschiene
- Myozentrik
-
spezielle Technik der Bissnahme für eine Aufbissschienentherapie
oder eine Bisssanierung. Hierbei
steht die Entspannung der Kiefer- und Nackenmuskulatur im Vordergrund.
Während der Bissnahme erfolgt eine verspannungsfreie Registrierung,
was die Präzision um ein vielfaches erhöht
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- Neuritis(Nerventzündung)
akut oder chronisch. Häufig vorkommende Begleiterscheinung bei
länger andauernden Entzündungen der Kiefer. Der an der Schmerzleitung
beteiligte Nerv entzündet sich selber als Folge der chronischen
Überreizung. Der Schmerz wird weiterhin gemeldet obwohl die
eigentliche Entzündungsstelle bereits wieder gesund ist. Erkrankungen
peripherer Nerven ohne Entzündungserscheinungen nennt man dann
Neuropathie, Reizungen ohne erkennbare
morphologische Schädigung (also ohne vorherige Entzündung o.
äh) Neuralgie.
- Neuropathie
-
siehe Neuritis
- Neuralgie
-
siehe Neuritis
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- Ohrakupunktur
spezielle Form der allgemeine Akupunktur. Gut geeignet für den
zahnärztlichen Einsatz. Hoher Wirkungsgrad bei vielen typischen
zahnärztlichen Indikationen wie Schmerzen, Würgereiz, Entzündungen,
verstopfte Nase ...
- Okklusion(Verschließung,
Verschluss)
-
ist jeglicher Kontakt zwischen den Zähnen des Oberkiefers und des
Unterkiefers. Die Kontaktpunkte liegen auf der
Okklusionsebene, die nicht plan, sondern
in der Sagittalen und der Transversalen gekrümmt (fachsprachlich:
verwunden) ist. Die richtige Okklusion berücksichtigt sowohl
die Zähne als auch das Kiefergelenk
und die Kopfposition
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- Parafunktion(gelegentlich
auch Oral Habit)
ist ein Sammelbegriff für einen nicht natürlichen Gebrauch des
Kauapparates. Hier zu zählen auch
Zähnepressen und Knirschen
Siehe auch:
PSI
- Parodontaler Screening-Index
Beim parodontale Screening-Index handelt es sich um die Kombination
einer standardisierten Messtechnik und einer Bewertungsmethode
die Aufschluss über den Zustand von Zahnfleisch und Zahnbett
gibt. Es wird ermittelt ob der Patient an
Parodontitis leidet.
Siehe auch:
PSI
- Parodontitis
Die Parodontitis ist eine bakteriell bedingte Entzündung, die
sich in einer weitgehend irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates
zeigt.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum:
Diagnostik
Parodontitis
- Parodontose
Siehe Parodontitis
- Plaque
Siehe Zahnbelag
- Projektionsschmerz
-
auch einstrahlender oder ausstrahlender bzw. übertragener Schmerz
genannt. Bezeichnet Schmerzen, die nicht an dem Ort auftreten
an dem sie entstehen. Beispielsweise strahlen Beschwerden des
großen Schultermuskels (Musculus trapezius) oft in den Bereich
der Oberkieferseitenzähne aus, bzw. hier ein. Der schmerzauslösende
Punkt, in unserem Beispiel am Schultermuskel, heißt dann Triggerpunkt
- Prophylaxe
Die zahnmedizinische Prophylaxe, auch vorbeugende Zahnheilkunde
oder zahnmedizinische Prävention genannt, beschäftigt sich mit
vorbeugenden Maßnahmen, die die Entstehung von Krankheiten an
Zähnen und am Zahnhalteapparat verhindern sollen.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum: Karies-Prophylaxe
Prophylaxe
- Prothese
Bei einer Prothese handelt es sich um einen herausnehmbaren
Zahnersatz. Dieser ist oft durch einen Bügel oder eine Klemme
befestigt.
Siehe auch:
Herausnehmbarer Zahnersatz
- Pufferkapazität
In der Chemie ist die Pufferkapazität oder Pufferungskapazität
die Menge starker Base (oder Säure), die durch eine Pufferlösung
ohne wesentliche Änderung des pH-Wertes aufgenommen werden kann.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum:
Diagnostik
Pufferkapazität
- Pulpa
Die Zahnpulpa (auch: das Zahnmark oder umgangssprachlich: Zahnnerv)
füllt den inneren Teil des Zahnes aus, die von den Zahnhartsubstanzen
umhüllt wird.
Siehe auch:
Zahnpulpa
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- Schmelz
Der Zahnschmelz ist die äußere Schicht der Zähne und liegt im
Bereich der Zahnkrone dem Dentin auf. Im Körper des Menschen
ist Zahnschmelz das härteste Gewebe.
Siehe auch:
Zahnschmelz
- Schwindel(Vertigo)
-
kann ein Zeichen einer craniomandibulären Dysfunktion sein.
Die Ursachen sind so vielfältig dass nach Rat des Arztes alle
relevanten Fachgebiete durchuntersucht werden müssen.
- Speichelfließrate
Die Speichelfließrate gibt an wieviel Speichel produziert wird.
Da der Speichel wichtig für die Selbstreinigung der Zähne ist,
sollte lieber zu viel als zu wenig Speichel produziert werden
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum:
Diagnostik
Speichel
- Streptococcus Mutans
Streptococcus mutans ist eine Bakterienart aus der Gattung der
Streptokokken. Sie ist der Leitorganismus der Zahnkaries und
ist bei fast jedem Menschen im Speichel vorhanden. Die Höhe
der Konzentration an Streptococcus mutans im Speichel korreliert
eng mit dem Kariesrisiko.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum:
Diagnostik
Streptococcus Mutans
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- Teleskopkrone
Eine Teleskopkrone ist in ein Zahnersatz, der dann eingesetzt
wird, wenn es gilt, herausnehmbaren kombinierten Zahnersatz
möglichst gut zu befestigen, dabei gleichzeitig das Restgebiss
und die der Befestigung dienenden Zähne optimal zu schützen
und unphysiologische (Kipp-)Belastungen zu vermeiden.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum: Teleskop-Kronen
& -Prothesen
Teleskopkrone
- Tinnitus(Ohrgeräusch)
-
kann ein Zeichen einer craniomandibulären Dysfunktion sein.
Die Ursachen sind so vielfältig dass nach Rat des Arztes alle
relevanten Fachgebiete durchuntersucht werden müssen.
- Triggerpunkt
-
Ein Punkt oder eine Region, bei der durch Druck ein Schmerz
an einer anderen Stelle ausgelöst werden kann. Diese übertragenen
Schmerzen können ein großes Stück entfernt vom eigentlichen
Schmerzherd liegen.
Siehe auch: Projektionsschmerz
- Trigeminusneuralgie
-
eine der häufigsten Formen der
Neuralgie. Man unterscheidet
eine klassische oder idiopathische von einer
symptomatischen
Trigeminusneuralgie: Bei der idiopathischen Trigeminusneuralgie
ist die Ursache weitgehend unbekannt, bei der symptomatischen
Trigeminusneuralgie kann dagegen eine Ursache gefunden werden
Zur generellen Entstehung. s. Neuritis
Siehe auch: Neuritis zur generellen Entstehung
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- Ultraschall
Mit Ultraschall bezeichnet man Schall mit Frequenzen, die oberhalb
des vom Menschen wahrgenommenen Bereiches liegen. In der Zahnmedizin
findet Ultraschall Anwendung in der Entfernung von Zahnstein.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum:
Professionelle Zahnreinigung
Zahnstein
- Unikat
Unikat bezeichnet die Einzigartigkeit eines Objektes, beispielsweise
eines Schriftstücks, Gemäldes oder einer Fotografie. In der
Zahnmedizin spricht man von einem Unikat wenn beispielweise
eine Krone individuell an die Bedürfnisse eines Patiente angepasst
werden muss oder sogar speziell für eine einzelne Person hergestellt
wird.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum:
Gold-Inlays
Ästhetik
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- Veneer
Veneer ist eine hauchdünne, lichtdurchlässige Keramikschale
für die Zähne, die mit Spezialkleber auf die Zahnoberfläche
aufgebracht wird. Mit Veneers können leichte Zahnfehlstellungen,
Zahnlücken, unbefriedigende Zahnfarben und lokale Verfärbungen
korrigiert werden.
Siehe auch:
Veneer
- Verblendschale
Siehe Veneer
- Verblendung
Siehe Veneer
- Versiegelung
Da Fissuren sehr tief und schmal sein
können, ist eine effektive Reinigung häufig unmöglich. Der Zahnarzt
kann bei kariesgefährdeten Personen kurz nach dem Zahndurchbruch
die noch kariesfreien Fissuren mit einem dünnflüssigen Kunstharz-
oder Kompositmaterial versiegeln, um diese verstärkt durch den
Befall von Bakterien zu schützen.
Siehe auch:
Versiegelung tiefer Fissuren
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- Wurzel
Eine Zahnwurzel ist der Teil eines Zahnes, der unterhalb der
Zahnkrone liegt und dem Zahn im Zahnfach des Kiefers seinen
Halt gibt. Die Zahnwurzel eines Zahnes ist in etwa doppelt so
lang wie die Zahnkrone.
Siehe auch:
Zahnwurzel
- Wurzelkanal
Die Spitze der Zahnwurzel besitzt eine Öffnung. Dies ist die
Zutrittsöffnung für die Blutgefäße und Nervenfasern. Deren schmale
Ausläufer in die Zahnwurzel werden auch als Wurzelkanäle bezeichnet.
Siehe auch:
Aufbau einer Zahnwurzel
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- Zahnbein
Das Zahnbein, auch Dentin genannt, stellt einen großen Anteil
des Zahnes dar. Im Gegensatz zum Zahnschmelz kann es lebenslang
durch einen Prozess der Biomineralisation neu gebildet werden,
allerdings nur an der Grenzfläche zum Zahnmark.
Siehe auch:
Ästhetik
- Zahnbelag
Zahnbelag, auch Plaque genannt, besteht aus mehreren, komplex
aufgebauten Schichten und enthält Eiweiße, Kohlenhydrate, Phosphate
und Mikroorganismen. Zahnbelag entsteht besonders dort, wo Zahnflächen
nicht durch natürliche oder künstliche Reinigung belagfrei gehalten
werden können.
Siehe auch:
Unser Behandlungsspektrum:
Professionelle Zahnreinigung
Ästhetik
- Zahnersatz
Zahnersatz ist der Sammelbegriff für jegliche Form des Ersatzes
fehlender natürlicher Zähne. Darunter fallen Brücken, Kronen,
Prothesen und Veneers.
Siehe auch:
Zahnersatz
- Zahnfleischentzündung
Siehe Gingivitis
- Zahnfleischtasche
Erweiterungen und/oder Vertiefungen der Furche zwischen Zahn
und Zahnfleisch werden als Zahnfleischtasche bezeichnet, wobei
Zahnfleischtaschen mit einer Tiefe von 2 mm und mehr als Zeichen
einer Erkrankung angesehen werden.
Siehe auch:
Zahnfleischtasche
- Zahnhalteapparat
Der Zahnhalteapparat ist das funktionelle Verankerungssystem
des Zahnes. Er besteht aus Zahnfleisch, Zahnzement, Zahnfach
und Wurzelhaut.
Siehe auch:
Zahnhalteapparat
- Zahnlockerung
Die Zahnlockerung ist eine krankhaft bedingte Reaktion bei der
der Zahn zunehmend seinen Halt im Zahnhalteapparat verliert.
Dies kann bis zum kompletten Zahnausfall führen.
- Zahnmark
Siehe Pulpa
- Zahnschmelz
Der Zahnschmelz ist die äußere Schicht der Zähne und liegt im
Bereich der Zahnkrone dem Dentin auf.
Siehe auch:
Zahnschmelz
- Zahnstein
Als Zahnstein bezeichnet man feste Auflagerungen auf dem Zahn,
die man weder durch Spülen noch durch Zähneputzen entfernen
kann. Zahnstein entsteht durch die Einlagerung von Mineralien
aus dem Speichel in den Zahnbelag.
Siehe auch:
Zahnstein
- Zahnverlust
Unter Zahnverlust versteht man das Ausfallen eines Zahnes oder
die, durch krankhaften Befall, notwendige Entfernung eines Zahnes.
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