Fluoridierung
Zahnbelag, Bakterien und Säure gefährden die Zähne
Bakterieller Zahnbelag, die sogenannte Plaque, ist die Hauptursache von Karies.
Im Zahnbelag befinden sich zahlreiche Bakterien. Mutans Streptokokken sind Bakterien,
die besonders schädlich für die Zähne sind. Sie wandeln kohlehydrathaltige Speisereste,
vor allem Zucker und stärkehaltige Lebensmittel, in aggressive Säure um. So kommt
es zum „Säureangriff“ auf den Zahnschmelz. Der Zahnschmelz - als äußere
Schutzschicht des Zahnes - besteht aus vielen Mineralien. Die Säure entzieht dem
Zahnschmelz Mineralien. Er wird weich und löst sich auf. Diese Schädigung des
Zahnes setzt sich fort bis in die Tiefe zum Zahnbein (Dentin) und Zahnmark.
Je mehr Zahnbelag und Bakterien sich auf den Zähnen befinden, desto mehr Säure
wird produziert und desto stärker wird der Zahnschmelz angegriffen.
Fluoridierung härtet den Zahnschmelz
Selbst bei konsequent durchgeführter häuslicher Mundhygiene bleiben Reste von
Zahnbelag zurück - vor allem zwischen den Zähnen und an Stellen, die für die
Zahnbürste schwer zugänglich sind. Durch die Fluoridierung wird der Zahnschmelz
gehärtet.
Die Fluoridierung können Sie bequem zuhause durchführen - mit einer
Fluoridierungsschiene: Die speziell dafür angefertigte Schiene sitzt wie ein
Maßanzug und trägt sich sehr angenehm. Der Vorteil einer Fluoridierungsschiene
ist, dass das Fluoridierungsgel da wirkt, wo es wirken muß: direkt am Zahn –
dort wird es von der Schiene gehalten! Der Speichel bleibt außen vor und das
Gel liegt direkter und länger am Zahn. Es kann auf diese Weise sehr intensiv
wirken und schützen!
Auf diese Weise können Sie Ihre persönliche Prophylaxe
weiter intensivieren! Karies und Parodontose werden dauerhaft verhindert.
Dadurch werden Erneuerungen von Kronen und Parodontaloperationen verhindert
oder zumindest sehr lange hinausgezögert!